Vereinschronik

Chronik der SKV Büttelborn1904/46

Ihre ältesten Wurzeln findet die SKV Büttelborn in dem 1904 gegründeten Arbeitergesangsverein „Freie Sänger“. Nahezu zeitgleich mit den Turnern hoben sportbegeisterte 1908 die Freien Fußballer aus der Taufe. Damals noch nicht Volkssport, stand die Bevölkerung der neuen Freizeitbeschäftigung überwiegend ablehnend gegenüber. Da das kicken auf Straßen und Plätzen nicht gerne gesehen war, mussten sich die Fußballpioniere ein Spielfeld weit außerhalb Büttelborns suchen. Sie fanden am Griesheimer Wald eine Notlösung.

Nach dem Ersten Weltkrieg taten sich erneut fußballbegeisterte junge Leute zusammen und gründeten nach einem Probespiel in Königstädten den Fußballverein „Alemannia 1916 Büttelborn“. Die „Alemannia“ hatte ebenfalls nur kurze Lebensdauer und ihre Mitglieder traten Anfang der zwanziger Jahre in den Freien-Turn- und Sportverein über. Damals wurde noch aus Spielermangel in Sechser-Mannschaften gespielt. Erst 1925 gelang es den Büttelbornern eine, wie vorgeschrieben,11er-Mannschaft zu stellen. Die Elf spielte mit wechselndem Erfolg in der Kreisklasse. 

Im März 1946 taten sich einige Männer zusammen und gründeten die SKV Büttelborn. So kam der Spielbetrieb ins laufen und im April hatte die Fußballabteilung schon 60 Mitglieder. Nicht nur bei den Mitgliedern, auch beim sportlichen Erfolg wies die Tendenz nach oben, denn neben einer ersten Mannschaft beteiligte sich die SKV-Fußballabteilung auch mit drei Jugendteams am Spielbetrieb.

Ganz oben auf der Erfolgswelle schwamm die Abteilung 1953. Der ersten Mannschaft gelang der Aufstieg in die zweite Amateurliga und die Schülermannschaft holte ungeschlagen die Kreismeisterschaft und die Junioren gewannen den Bezirkspokal. Vier Jahre hielt sich die 1. Mannschaft in der zweiten Amateurliga und danach war der Abstieg unvermeidlich.

Wert gelegt hat die Fußballabteilung von Anbeginn auf die Nachwuchsarbeit. Das machen die beiden auf dem Fußballrasen entdeckten Talente Franz Hauf u. Hans-Dieter Wacker deutlich. Beide wechselten zu Eintracht Frankfurt und Wacker wurde zudem in die Jugendnationalmannschaft berufen. Auch in den folgenden Jahren wurde die Jugendarbeit großgeschrieben und mit Erfolgen in Meisterschaften auf Kreis- und Bezirksebene sowie  Pokal- und Bezirkspokal gekrönt.

 Für die gute Jugendarbeit wurden die SKV-Fussballer mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet!